Die Fortsetzung der Ära Bush

Nachdem vor allem der Irakkrieg heftig an dem Image von George Bush Sn. gekratzt hatte, verlor dieser die Wahlen gegen den Demokraten Bill Clinton, der zur Repräsentation der euphorischen 90er Jahre und des endgültigen Siegs westlicher Wertvorstellungen in Amerika und dem Rest der Welt wurde. Trotzdem konnte er nach seiner Amtszeit mit dieser Euphorie nicht zur Gänze die Wählerschaft motivieren und verlor die Wahl gegen George Bush Jr., wobei diese amerikanischen Präsidentschaftswahlen weltweit heftig umstritten waren. Man ging von einer Manipulation zugunsten George Bush Jr. aus und läutete damit das Ende der Euphorie und den Beginn eines Jahrzehnts der Paranoia ein, das seinen traurigen Höhepunkt mit dem Angriff auf das World Trade Center in New York erlebte. George Bush Jr., der die noch offenen Rechnungen mit Sadam Hussein mit George Bush Sn. begleichen wollte, nutzte dieses Attentat schamlos aus um noch einmal den Irak als Bedrohung der USA darzustellen, als potentiellen Exporteur von chemischen Waffen und setzte die von seinem Vater begonnene Ära der Irakkriege fort. Die Folge waren eine verunsicherte amerikanische Zivilgesellschaft, Angst und Fremdenhass.